Eibensang

September 2008

Da erzählen mir doch tatsächlich Leute – liebe noch dazu –, sie läsen diese Kolumne. Und ich solle endlich wieder was schreiben – sie warteten schon darauf. Ich schreib ja schon: ein Lied wie Ein Weg entsteht (realiter morgens um 6 zum Bleistift:-), oder was alles passieren kann  mehr… »

August 2008

“Nichts bleibt, mein Herz.
Bald sagt der Tag Gutnacht.
Sternschnuppen fallen dann,
Silbern und sacht
Ins  mehr… »

Juli 2008

So: Software-Crash gehabt, Fehler nicht gefunden, Zweit-Rechner endlich vom Dachboden geholt, Aegirs Halle genannt, Betriebsdingsda draufgewupselt, Donna Siena (die Studio-Soundkarte) reingeklemmt, Programme neu installiert, mich an ein paar Kabeln aufgehängt, knapp überlebt, Kaffee getrunken,  mehr… »

Juni 2008

Am 2. starb Bo Diddley. Zu diesem Mann kann ich kein distanziertes Verhältnis gewinnen. Denn er gewann mich, als ich 13 Jahre alt war. Er sang mir zwei Lieder: Das eine hieß “Bo Diddley”, das andere “Hey, Bo Diddley”. Im Refrain zum zweiten krähte ein dreiköpfiger Chor urhübscher Nymphen  mehr… »

Mai 2008

Was soll ich sagen zum Mai, zum “Knospenmond”, wie ich ihn gerne nenne? Diesjahr knospte wenig – oder viel, ganz wie man´s nimmt oder sieht? Ich arbeitete. Nicht an so leicht vorzeigbaren Sachen. Nur an  mehr… »

April 2008

Der mache ja, so ein Sprichwort, was er wolle. Diesjahr will er – zumindest da wo ich mich aufhalte – vorwiegend Regen. Auch wenn der Up Reel bei mir seit 16 Jahren “Regenmond” heißt, hätt´ ich doch langsam Lust auf etwas Abwechslung. Na schön: Letzten Sonntag war´s schön.
Rocking in the rain
Noch schöner wär´s gewesen, die diesmonatliche Schönwetterausnahme bereits am Samstag gehabt zu haben: Ich schwöre, wir hätten auch bei Sonnenschein gerockt! So aber fühlte sich´s ein bißchen an wie bei den Dreharbeiten zu “Waterworld”. Dabei ging´s um  mehr… »

März 2008

Manchmal muß man mit alten Gewohnheiten brechen. Seit 1993 gehörte das Aufstellen von vier Altären zur Grundausstattung einer jeden Wohnung, die ich bezog. Niemals aber waren sie so prächtig geraten wie 2006 im Vanahof: Hier hatte ich erstmals ein komplettes Zimmer dafür übrig – entsprechend schön wurde der Tempel! Doch dem waren – getreu dem Spruch, daß Leben das ist, was passiert, während du irgendwas anderes planst – nur wenige Wochen solcher “Exklusivnützung” (als Meditations- und Ruhezimmer) vergönnt: Die Singvøgel brauchten einen Proberaum! Und seither wird  mehr… »

Februar 2008

Mitten in die dickste Melancholie platzt manchmal doch ein Lichtblick…! Und ich wundere mich abermals, wie klein die Kleinigkeiten zuweilen sind, die mich rauf- oder runterbringen. Jau: schon möglich, daß ich seelisch grad ein bissi labil bin. Braucht´s Anlässe? Wirklich?
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Januar 2008

Nach wunderbaren Rauhnächten wohl etwas zu leichtsinnig ins neue Jahr gestolpert: Die ersten beiden Wochen war ich vorwiegend krank (weil ich meinte den beginnenden Schnupfen komplettino ignorieren zu dürfen… welch ein Illtum, schnief).
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