Eibensang

Oktober 2008

Unterwegs: vorwiegend in Eile (wo das liegt, erzähl ich euch, sobald ich dazu komme…;-) Aber nimmer so in Hektik: dank Fräulein Shrimp, meiner neuen (und ersten) elektronischen Sekretärin. Die süße Kleine schleppt jetzt immer mein ganzes Büro mit sich herum und arbeitet klaglos sechs Stunden am Stück, bevor sie wieder ein bißchen an der Steckdose herumlutschen muß, damit ihr nicht die Puste ausgeht. Mit Schreibblöcken, Stift und fliegenden Papiernotizen war das Arbeiten an parallelen Projekten nicht mehr machbar gewesen – wie ich im Lauf meiner sich wieder mehrenden, oft vielstündigen Pendelfahrten feststellen mußte.

Und schon wieder düse ich nach Wien: Den Rückenwind einer großartigen Konzert-Party noch im Gemüt und Herzen, wo uns Freunde und Fans aus ganz D’land nicht von der Gütersloher Bühne ließen, bis wir 13 Zugaben abgeliefert hatten. Und spätestens dann war’s heiß in der nur anfänglich arschkalten Scheune, die unter dem Motto „How much is the fish“ allerliebst aufs Maritimste hergerichtet war und einer ausgelassenen Bande von Verrückten, darunter die beinahe komplette Nornirs Ætt sowie auch den Singvøgeln selber eine herrlich durchtanzte Nacht bescherte: dem ausfallen wollenden Altweibersommer zum froh verschwitzten Trotz. Innigen Dank nochmal allen lieben Freunden, die diesen gelungenen Ausnahme-Event möglich gemacht hatten!

Was die laufenden Musikproben – die lauten bei mir im Vanahof (nahe Rothenburg o.d. Tauber), die leiseren bei Sven (nicht weit von Mannheim) – zusätzlich beflügelt: Das Repertoire wächst mit der Freude über die Erfolge – und der Wut über die sich weiter verschlechternden politischen Verhältnisse. Irgendwann paßt beides mehr auf keine Kuhhaut. Kein Schlußwort jetzt und hier: Wir stecken alle mittendrin. Laßt uns was Gutes draus machen.

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