Eibensang

November 2007

Beim Abmischen, in erster Linie. Kann noch nix drüber sagen – zu heiß der Herd, auf dem das kocht. Zumal ich vordem nur die Mikrowelle aufzudrehen gewohnt war, vergleichsweise…

Natürlich, angesichts der endspurt-hurtigen Terminlage, als zeitweisen Ungast das mir Fischegeborenem altvertraute Nagetier nervösen Zwischenzweifels in den Knochen: Hätte ich nicht doch lieber Schriftstiller werden sollen… oder Lockermotivführer… Marsianerhäuptling… oder wenigstens Verteidigungsminister (…mit meiner alten Superidee, ein weltausstellungsreifes „Aktionskunst-Mobile“ herzustellen aus Panzern, Tornados und anderem Kriegsgerät -wo das Zeuch schonmal angeschafft worden ist: für mehr Kies, als privat selbst ich auf Anhieb zu verpulvern wüßte) ?

Alles keine Alternative; für den Bundesmilitario hätt‘ ich die falsche Frisur und bei der Eisenbahn den falschen Chef; der Mars ist mir zu kalt und das ausschließliche Schreiben immer noch zu still.

Vangelis sagte mal: „In der Zeit, in der unsereiner sein mehrstöckiges Effekt-Rack programmiert, hätte Mozart eine Sinfonie geschrieben.“ Meinerseits freilich weder mit der einen noch der andern Sache beschäftigt, frage ich mich: Was ist Musik? Für mich vielleicht doch sowas Ähnliches wie oben angedachte „Aktionskunst“… Obzwar bei weitem nicht so kostspielig. Und schon gar nicht zur „Verteidigung“ gedacht.

Ah, es ist was es ist (wußte schon Frieds Erich, der Unvergessene).

Und ich … freu mich auf die nächsten Gigs: Es geht nix über „live und in Farbe“! Hallo, liebes Leben! Gips dich noch! Ich ko-ho-mme!

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