Eibensang

Juli 2006

Ein ungewohnter Rausch, dieser Sommer… Schweißnasse Proben mit Schlagzeug(er;-), den uns auf den allermerkwürdigsten Wegen Freyja schickte – oder war es Frigg? Ah, ich glaube, die beiden Großen arbeiten eh Hand in Hand: das ist ja gerade das Aufregende derzeit… Dazu den Duft wilder Blumen in den Nüstern… Falls das gerade niemand was sagt: Nehmt’s halt einfach an, ich hab mal ein bissi einen Sonnenstich, ja? Direkt von der Sonnengöttin. Die stachelt mich an, in diesen Tagen, wenn die Luft schwül ist und die Wege weit, aber frei… ungewohnt frei…

Das ist schon komisch, das Leben auf dem Land. Ohne automatische Ticktack-Diktatur (Ticktatur, ließe sich’s abkürzen – aber wer verstünde das?:-)))) und die gewohnte urbane Verkehrszeichenfülle gerät man leicht in ein Zeitloch… Und findet, statt einer erwartbaren Traktorspur z.B., den frischen Fußabdruck eines hungrigen Dinosauriers im Feld. Oder sind’s meine eigenen Quanten? In diesem Sinne schöne Grüße aus dem mittleren Mesozoikum. Die Jagd hat begonnen… Wie orakelte es kürzlich von einem T-Shirt: „Das Schöne lauert überall“! Aber ja doch: Ich passe auf. Auf mich, auf dich… auf uns alle.

Ein junger Faun ging verloren vor Zeiten, aber ein alter findet den neuen Weg. So gefällt das Freyr, auf seinem wilden Eber. Ja: Die Eibe singt wieder.

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