Eibensang

Lofn

Wer von Euch war nicht schon mal in der Lage von Julia, von Romeo? Wem ist die Liebe verboten – aus Gründen des Standes, der Vernunft, der Gesellschaft -oder was der „Argumente“ mehr sein mögen?

Ich gebe Erlaubnis. Ich bin die Erlaubnis: die Ausnahme -heimlich, oder ganz unheimlich – für jene, die wahrhaft lieben. Ich breche, umgehe, durchlöchere jedes Gesetz, jedes Gebot, das Euer Zusammenkommen verhindert. Ich schaffe Euch Lücken. Ich unterwandere. Ich will Euch beglücken. Ich bin die ganz Andere.

Ich darf das. Ich mach das. Ich bin die Erlaubende. Du hast die Erlaubnis. Sei beherzt – und befugt. Ich bin die Macht aller Sehnsucht. Und ich segne den Mut.

Ich füge zusammen, was zueinander gehört. Ich sorge dafür, daß kein Gegner Euch hört. Euer Glück komme: voll und ganz, ungestört.

Denn niemand darf trennen, was verbunden sein muss: Schon manche Fessel zerbrach durch einen einzigen Kuss.

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