Eibensang

Der Anfang vom Ende

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Songskizze für „february album writing month“ FAWM2017: Sprechgesang, E-Gitarren, Fretless Bass, Drumcomputer, Synth-Violine

(Vielleicht sind viele Gefühle erfroren
Ich will dich wärmen, ich hab noch welche
Was haben wir zu verlieren als die Furcht
Wir wollen uns wieder bewegen…)

Es sieht aus, als sei alles im Arsch
aber vieles davon ist nur Phantasie
keine eigene, eher eingefangen in Eile
Überall sind Nachrichten übel unterfüttert
Kein Mensch macht das mit ohne Schaden
Kein Schwein hält das aus ohne Schwermut
und der Glauben an das Gute schwindet
ganz schnell, wenn Alarmglocken schrillen
und derzeit werden sie dauernd gedrückt

Wir sind Ichs ohne Wir geworden
Im eigenen Inneren verirrt und einsam
Gedankenkreisel in klirrender Kälte
Stumm stehen wir wie versteinert
vor den Scherben von allem,
was schön war und schien.

Und unter dem Wagen, unserem Wagen
da kracht und knirscht es katastrophal
Die Räder, sie wollen die Räder wegreißen!
Mehr Fahrt meinen sie damit zu machen,
weil eines eh schon geeiert habe.
Die Übereifrigen übersehen
die alten Übel… wollen sie adeln,
Geschaffenes für krank erklären,
Geschöpfe für krank erklären
und Krankheit kurieren mit Schlägen

Doch Nacht und Nebel sind nicht nur
durchzogen von Schrecken
und schändlichem Tun
Im Dunkel, da gärt auch das Gute
Ganz bald wird es wieder geboren,
aufgezogen und neu geschaffen
Wir sind mehr, als manche meinen
schöner, als andere scheinen
und wild wie die Ranken
die zwischen den Ritzen
der mürben Mauern erstarken

Als sähe ich eine Lilie blühen,
eine Schönheit dem Schutt entsteigen
und nach Gerechtigkeit rufen.

Dies ist der Anfang vom Ende des Endes
Die Neige der Nacht vor dem neuen Morgen
Hier ruf ich hinein in die Herzen
Denn dein ist das Du und das Denken
Und die Hand, die dich hält,
ist hier: schau her
Was wollen wir tun in dem Wahnsinn
Wir wollen uns wieder bewegen
Das Rad reparieren im Regen
Den Tod überwinden mit Tränen und Tanz
Unsere Farben wieder finden
Freunde feiern, uns umarmen
Und die Hoffnung aus dem
zugenagelten Fass der Verzweiflung
befreien und holen.

Das Leben lieben
und die Liebe leben
und alles andere ändern.

Vielleicht sind viele Gefühle erfroren
Ich will dich wärmen, ich hab noch welche
Was haben wir zu verlieren als die Furcht
Wir wollen uns wieder bewegen…

Musik & Text © Duke Meyer 2017

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