Eibensang

no-no-normal

Ich erwachte, ich schrie – ja, das tat ich seit je
Lief in Stiefeln durch Feuer und in Socken durch Schnee
Und ich spritzte nach links und ich schlug aus nach rechts
War der Schlimmste der Sippe, der Fluch
Des ganzen verdammten Geschlechts.

Ich ritt nur auf Menschen, liebkoste das Pferd
Gehorchte Computern, doch sang unbeschwert
Konnte länger weinen, konnte länger weinen
Konnte länger weinen, lachte meistens nur kurz
Doch lachte am längsten im eigenen Sturz.

Ich bin ganz no, ganz no, gaganz no-no-normal…

Zog mich nackt aus vor vielen
Blieb im Einzelnen scheu
Liess mich benutzen, beschmutzen, und es hat mich gefreut
Lernte zu fliegen, aber das war mir neu
Liebte mono, dachte stereo, hatte fast nichts im Griff
Du wolltest Trost von mir, doch was gab ich dir? Gift.

Ich find das ganz
no-no-, no-no-, no-no-normal…
Ich bin ganz no, ganz no, ganz no-no-normal

Nur hinter meiner Maske…
Verrutscht mir das Gesicht manchmal.

Musik & Text © Duke Meyer 1988

Hystéria oder Aufführung auf Deutsch 1988/89

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