Eibensang

Juli 2008

So: Software-Crash gehabt, Fehler nicht gefunden, Zweit-Rechner endlich vom Dachboden geholt, Aegirs Halle genannt, Betriebsdingsda draufgewupselt, Donna Siena (die Studio-Soundkarte) reingeklemmt, Programme neu installiert, mich an ein paar Kabeln aufgehängt, knapp überlebt, Kaffee getrunken, Studiozentrale umgebaut, Aufnahmeraum aufgeräumt: alles fertig für die Kundschaft – und künftige eigene Produktionen.

Zwischen Gigs und Proben mehrmals abwechselnd zwei größere Läden (in Bayern und Hessen) besucht und dort einen Gitarrenverstärker nach dem andern ausprobiert, bis die Ohren klingelten… Hin und her überlegt, dann doch den besten genommen: obwohl der ein Schwergewicht ist. Aber er röhrt gut. „Bo“ heißt er! 🙂

Sommer genossen wo es ging: was in Wien (mal wieder) besonders gut ging. Auf langen Zugfahrten etliche karierte Blöcke vollgeschrieben. Ha, super Anschaffung waren auch diese: Hatte zufällig ein paar Stunden Pause verbringen dürfen im ollen Käskaff Fürth, wo ich einen Espresso unter der Sonne schlürfte -und vom Bistrotisch-Nachbarn einen Tip bekam, wo ich Block und Stift kaufen könne. Rein in den Fachladen – und von einem älteren Herrn mit einer großartigen Beratung überrascht worden, als lebte man noch in der BRD. Ja, diese speziellen Blöcke Umweltschutzpapier seien besonders zu empfehlen – andere kämen da nicht ran, die klebten zusammen oder würden blaß oder was weiß ich… Und einen Stift – Feinzeichner-Filzstift? Nein, um Himmelswillen – nehmen Sie bloß nicht diesen da: Der macht Ihnen zu früh schlapp und außerdem zerfasert der bald vorn. Hier hätten wir einen wirklich haltbaren… Der braucht wenig Druck beim Schreiben, macht aber ein sauberes Schriftbild – und wenn Sie mal ärger aufdrücken, klumpt nicht gleich die Spitze. Probieren Sie den mal aus – Sie werden zufrieden sein!

Bin ich: 100prozentig. Auch der Preis überzeugte: zwei dicke Notizblöcke A4 und das wirklich formidable Schreibgerät für deutlich unter 5 Euro. Von solch fundiert-liebevoller Beratung könnten sich manche sogenannte Fachverkäufer in Musikfachgeschäften auch mal ein Scheibchen abschneiden… zumals dort ja um etwas dickere Sümmchen geht.

So bewaffnet, kann’s weitergehen.

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