Eibensang

Februar 2005

Für mich meist ein etwas melancholischer Monat… (Vor einem Jahr starb mein alter Freund Ralf…) Die Jahreszeit allein gönnt mir immer noch zuwenig Licht bei nach wie vor zuviel schlotter-brrr… Längst ist der Kalender wieder eng, und ich muß lebende Freunde auf Wartelisten setzen… Im Winter möcht‘ ich überhaupt am liebsten nur rumkuscheln und so. Und erzähle mir keiner, daß es „früher“ mal besser war (da griffen dann die Römer an – garantiert ebenso zur Unzeit, wie mir heut‘ die völlig überhöhte Jahresabrechnung Strom/Gas ins Haus flattert – ich hasse Briefe, die Begriffe wie „binnen…“ als zentrales Element aufweisen…)
Apropos Römerangriffe: Wenn der Bushmann da drüben in seinem geklauten Land so weitermacht mit seinem Fundi-Säbelgerassel, überleg ich mir, ob ich nich‘ doch noch ’ne Politkolumne aufmach hier (irgendwo muß ja auch bei mir mal der Dampf raus).

Wenigstens begannen die Singvøgel ihren Januar-Jahresauftakt in Höchst- und Bestform: im Nürnberger „Loft“… bloß unsere „üblichen Verdächtigen“ haben wir dort vermißt – he, wo seid’n ihr alle? Noch im Winterschlaf, oder wat? Mußten wir uns fragen, bis zum schönen Gedrängel kürzlich im „Blue Note“ Fürth: na, seht ihr – klappt doch mit dem Hingehen – tut gar nicht weh! Man muß nur wollen!

Apropos Singvøgel: Sicher haben sich manche schon gewundert, warum wir nach wie vor ohne Drummer auftreten. Dabei hätten wir einen! Sogar einen superguten. Bloß sucht der immer noch seine Becken… Statt diesen fand er aber immerhin ein neues Design für unsere Webseite. Ist doch auch schon mal was (und dafür knuddeln wir dich, oh Meister;-) Da unser „Jäger der verlorenen Cymbals“ wahrscheinlich auch weiterhin beschäftigt ist (mit seiner eigenen Karriere -wo er doch an unserer teilhaben könnte – ts, ts, ts), dampfte Karan mit mir inzwischen ins Wiehengebirge, wo wir uns unter fachlicher Anleitung des schwer sympathischen Manfred „he-machemer-nochne-kleine-Trancereise-“ Quade neue Rahmentrommeln bauten. Worauf sich meine alte „Erdendonner“-Trommel – die Konzerte wegen des festgelegten Ablaufs und minutiösen Timing-Zwangs nie besonders liebte – endlich aufs freie Ritualgeschehen konzentrieren kann, wo sie ja gern den Ton angibt: und zwar so, wie sie grad Lust hat. Was ihre Stärke ist.

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