Eibensang

August 2008

„Nichts bleibt, mein Herz.
Bald sagt der Tag Gutnacht.
Sternschnuppen fallen dann,
Silbern und sacht
Ins Irgendwo
Wie Tränen ohne Trauer.
Dann wünsche deinen Wunsch
Doch hab gut acht:
Nichts bleibt, mein Herz.
Und alles ist von Dauer.“
(Erich Kästner)

Mein Herbst? Er sei gesegnet: Denn er wird den Frühling, den Sommer und den Winter gleichzeitig in sich tragen: Als Junger versäumte ich meine Jahreszeiten. Genau deshalb wird es ein goldener Herbst. In allen Farben nämlich. Ihr werdet staunen – und wenn nicht, dann werdet ihr’s lernen. Nur wer staunen kann, wird belohnt von Überraschungen. Ich liebe das Leben so unbändig – viel mehr, als ich mich jung je traute… Ich möchte tanzen, den Mond herabholen, die Sterne küssen, und in Pfützen springen, daß es spritzt. Und dann, hernach, aufm Sofa gemütlich darüber philosophieren … :-))))

Bevor ich wieder die Straße belebe: lärmend, schreiend, mit einem Kopf voller Pläne und einem Herz voll wilder Wut!

Hab ich schon erwähnt, daß ich liebe?

Venceremos. We shall overcome. Wir siegen. Denn immer schon sind wir dort gewesen. Der Preis ist längst entrichtet. Mit jeder Träne. Auf deren Meer aber schaukelt ein Schiff. Und jetzt zieh ich Segel auf.

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