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Asatrú
wörtlich "Treue der Götter" wie auch
"den Göttern treu" heißt der
persönliche Bund eines Menschen (in dem Fall: meinereiner:-)
mit den germanischen Gottheiten.
Meine Auffassung
germanischer Kultur und Werte beinhaltet die Menschenrechte, die
Grundwerte der Demokratie und ist betont antirassistisch. Damit
knüpfe ich an Praktiken und Auffassungen historischer
germanischer Stammeskulturen an, denen rassistisch bedingte
Fremdenfeindlichkeit und soziale Ausgrenzung mit ihnen wohnender
Bevölkerungsteile völlig fremd war.
Den
andersgearteten, leider nach wie vor üblen Ruf, der den Blick
auf (nicht nur historische) Germanen vernebelt und in unsäglichen
Verdrehungen verbiegt, verantworten Nazis und andere Rassisten
(alte wie neue).samt ihren Nachplapperern.
Ich distanziere
mich von jeder rassistischen, rassismusnahen, fremdenfeindlichen
und sonstwie ideologisch motivierten Germanentümelei und
bekämpfe diese, wo ich kann.
(Wohlan: Ich lasse jedem
seine Welt wie seine Meinung. Da mein Wohlergehen allerdings von
demokratischen Verhältnissen abhängt, die ebensowenig
vom Himmel fallen wie Ackerfrüchte, sondern wie diese gesät,
gehegt und gepflegt werden müssen, um zu gedeihen, gilt
wohlbewußt: politscher, kultureller, philosophischer Diskurs
ja, jederzeit. Nur: Keine Toleranz für die Feinde
der Toleranz!)
Was Mutter Natur mischt, das verdamme kein
Sterblicher. Alle Menschen sind gleichwertig und zwar
jedweder Herkunft, Haut-, Haar- oder Augenfarbe, jedweder
religiösen wie auch sexuellen Neigung, und selbstverständlich
auch Geschlechts. Und (muß man´s angesichts
aktuell grassierender Ausgrenzungstendenzen schon wieder
dazuerwähnen?): auch jedweden Alters und
Gesundheitszustands. (Apropos gesund: Ein gutgemischter Genpool
ist, ganz nebenbei, auch das Gegenteil von Inzucht.)
Ich
rufe Sonne und Mond an, mein Weltbild ist zyklisch, die Natur und
die ganze Schöpfung verstehe ich als beseelt und von Kräften
und Mächten bewohnt und gehalten, die sich in ständigem
Mit- und Gegeneinander eines insgesamt dynamischen Gleichgewichts
befinden. Meine Religion (genauer: Religionskultur, da es sich
nicht um eine Art "Glauben" handelt) ist weltlich,
sinnlich und pragmatisch. Ich lerne nicht von Gurus (gleich
welcher Art), sondern Bäumen. Mein Lieblingsbaum ist die
Eibe. Und, ach ja: Da es keine Überlieferungen germanischer
Rumpelstilzchen gibt, erfinde ich meine Rituale und Gewohnheiten
selbstverständlich neu.
"Schweinepriester"
nenne ich mich in hoffentlich erheiterndem Kontrast
zu den zahlreichen titelsüchtigen Profilneurotikern der sog.
Heidenszene, die sich oft als wunder was und wer "inkarniert"
wähnen, um ihrer (anscheinend als peinlich empfundenen)
eigenen Bedeutungslosigkeit durch ein gerüttelt Maß
irrlichternder Weltflucht zu entkommen. Klar: nicht alle sind so.
Restvernunftseidank. Aber viele. All diesen heimlich und
unheimlich eingeweihten Hochwohlgeborenen, Superhexen und
Mega-Magiern ein fröhlicher Furz von Duke Meyer (alias
Fjölnir Eibensang), der als Liebling der Großen Sau
immer genau dort steht, geht, lacht, weint und liebt, wo die
Schweine grunzen: auf dem Boden der Tatsachen. Helau zusammen. Was
wolle mer´n reilasse?
Für mich gilt: aus der
Historie nur ideologiefreie Fakten, die beim heutigen Stand
seriöser Forschung als gesichert gelten dürfen
und menschenrechtsverträglich bzw. -fördernd sind. Dazu
gehören Konsensdemokratie, hierarchiefreie
Gemeinschaftsstrukturen, individuelle Selbstverantwortlichkeit,
animistisches Naturverständnis, zyklisches Weltbild
("dynamische Kräftebalance"), kulturelle Offenheit,
pragmatisches Selbstverständnis und Humor. .
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